Verdun, Frankreich
Im Jahr 1916 fand mit der Schlacht um Verdun die erste große Materialschlacht des Ersten Weltkrieges statt. Zwischen dem 21. Februar und dem 20. Dezember fanden dort erbitterte Kämpfe statt, in denen viele Tausend Menschen den Tod fanden.
Heute ist Verdun Gedenkstätte für den Frieden. Wer sich das ehemalige Schlachtfeld anschauen möchte, kann sowohl beispielsweise mit dem Auto, aber auch mit dem Flugzeug nach Verdun reisen. Mit dem PKW bietet es sich an von Luxemburg aus über die Landstraßen anzureisen, so vermeidet man die gebührenpflichtigen Autobahnen. Wen das nicht stört, der kann ab Metz jedoch auch die Autobahn A4 bis zur Abfahrt Verdun nutzen. Mit dem Auto anzureisen, hat gleichzeitig den Vorteil, dass man vor Ort mobil ist und die teilweise weit auseinanderliegenden Sehenswürdigkeiten gut erreichen kann. Da wäre beispielsweise das Dorf Fleury zu nennen, von dem 1916 kein Stein mehr auf dem anderen blieb. Es wurde buchstäblich ausradiert. Darüber hinaus gibt es im Umland des Schlachtfeldes - das ja auch weit auseinandergezogen ist - viele deutsche und französische Soldatenfriedhöfe zu besichtigen. Wer die Autofahrt scheut, kann z. B. ab Metz oder Frankfurt mit Lufthansa und Air France nach Verdun fliegen, ein- oder mehrmaliges Umsteigen sollte aber vorab einkalkuliert werden. In jedem Fall braucht man in Verdun selber aber einige Tage Zeit, um sich alles anzusehen. Ein passendes Hotel zu finden, stellt jedoch kein Problem dar. Es gibt verschiedene Preiskategorien, für den kleineren Geldbeutel beispielsweise auch ein relativ komfortables aber vergleichsweise günstiges Etap Hotel.
Auf und rund um das Schlachtfeld gibt es zum einen das Memorial de Verdun zu besichtigen. In diesem Museum findet man eine Ausstellung über Waffen, Uniformen, Flugzeuge und viel erschütternde Informationen über die Lebensumstände der Soldaten an der Front im I.-Weltkrieg. Die angebotene Audio-Show ist wohl das anschaulichste Anti-Kriegsdokument, denn hier wird in Bild und Ton der ganze Schrecken des Krieges klar vor Augen geführt. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann im Gebeinehaus durch die Fenster die sterblichen Überreste von einhunderttausend Toten sehen. Unterhalb des Gebeinehauses erstreckt sich ein kilometerlanger Soldatenfriedhof, auf dem wohl zehntausend Tote ihre letzte Ruhe gefunden haben. Verdun ist wohl das Mahnmal des I. Weltkrieges schlechthin. Wer hierher kommt, erfährt, dass wir uns nach Kräften für den Frieden einsetzen müssen.
Wer sich für Chile Reisen interessiert, wird wahrscheinlich im ersten Moment gar nicht wissen, welche Region er für die Reise wählen soll. Grob wird Chile in den kleinen und großen Norden, in Zentralchile und in den kleinen und großen Süden unterteilt. Überall gibt es Ziele, die nicht nur kulturell, sondern auch landschaftlich überaus reizvoll sind. So der kleine Süden mit seinen vielen Seen und den Regenwaldgebieten oder der Norden mit den Wüsten. Auch die Anden bieten sich für einen Ausflug natürlich an.
Chile Rundreisen laden unter anderem dazu ein, eine Aktivreise durch Patagonien zu unternehmen. Es gibt dort unter anderem die bekannten Gletscherwelten von El Calafate. Rund um den Fritz Roy kann an Aktivtouren teilgenommen werden. Der Torres del Paine Nationalpark eignet sich sehr gut, um an einer Trekking Tour teilzunehmen. Die Atacama Wüste ist nicht erst seit aktuellen Ereignissen dort sehr bekannt und lädt zu einem Trip in die Wüste ein.